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Besuchskonzept für die Angehörigen der Bewohner des Elias-Schrenk-Hauses


Ab dem 18. Mai 2020 werden zur Ermöglichung weiterer Kontakte für die Bewohner unserer Einrichtung unter Einhaltung bestimmter Vorgaben (gemäß des Schreibens des Sozialministeriums vom 09.05.2020) Besuche wieder zugelassen. 

Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen gehören aufgrund ihres Alters und/oder des Vorliegens von Vorerkrankungen (z.B. Diabetes, Herz-KreislaufErkrankungen) zu dem Personenkreis mit erhöhtem Risiko für einen schweren COVID19-Krankheitsverlauf. Darüber hinaus besteht bei Auftreten einer COVID-19Erkrankung in der Einrichtung aufgrund der gemeinsamen räumlichen Unterbringung, der Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten und der körperlichen Nähe bei pflegerischen Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko für eine Infektion. Aus diesen Gründen können Besuche ab dem 18. Mai 2020 nur unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen erfolgen. Ziel dieser Regelungen ist es, die negativen Auswirkungen der sozialen Isolation von Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtungen zu lindern und gleichzeitig einen höchstmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten. 

Bei Auftreten eines SARS-CoV-2-Infektionsfalls wird das weitere Vorgehen in jedem Fall mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und ggf. Anpassungen an dem Besuchskonzept vorgenommen. Ggf. sind Besuche nach Anordnung der Ortspolizeibehörde einzuschränken oder auszusetzen. 

In unserem Besuchskonzept wurde eine fachliche und ethische Güter- und Interessenabwägung zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen sowie der sozialen Teilhabe und den notwendigen Maßnahmen des Infektionsschutzes getroffen. 

Allgemeine Anforderungen gemäß § 3 CoronaVO, Besuchsregelungen: 

  • Pro Bewohnerin und Bewohner ist grundsätzlich pro Tag ein Besuch durch maximal zwei Personen gestattet. 
  • Für nahestehende Personen im Rahmen der Sterbebegleitung können Ausnahmen zugelassen werden
  • Der Besuch durch Personen, die in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen oder standen und seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen, ist der Zutritt zur Einrichtung nicht gestattet.
  • Beim Betreten der Einrichtung ist eine Händedesinfektion durchzuführen.  
  • Besucherinnen und Besucher haben zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung eine nichtmedizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn dies nicht aus medizinischen Gründen oder aus sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist. Eine etwaige Unzumutbarkeit ist spätestens bei der Anmeldung anzusprechen.
  • Besucherinnen und Besucher müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten. Ausnahmen hiervon können beispielsweise im Rahmen der Sterbebegleitung zugelassen werden. Sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist zusätzlich ein Schutzkittel zu tragen.
  • Besuche sind nur in den zugewiesenen Besucherbereichen zulässig. Im Falle der Sterbebegleitung oder bei bettlägerigen Bewohnerinnen und Bewohnern sind Besuche auch im Bewohnerzimmer möglich.
  • Zu Zwecken der Kontaktnachverfolgung sind folgende Daten zu erheben und zu verarbeiten:

o Vor- und Zuname der Besucherin oder des Besuchers, 

o Datum und Uhrzeit des Besuchs, 

o besuchte Bewohnerin oder besuchter Bewohners und 

o Kontaktdaten   

 

Die Daten werden vier Wochen nach Erhebung gelöscht. 

Ergänzende Einrichtungsindividuelle Regelungen: 

Für die Besuche wurden folgende Besucherbereiche eingerichtet:  Abgetrennter Vortragsraum (auch zum „Fensterln“)  Tagungsraum  2 Plätze im CafiNo mit größtmöglichem Abstand  Mitarbeiterspeiseraum (nur nachmittags)  In Ausnahmefällen sind Besuche im Bewohnerzimmer unter besonderen Schutzmaßnahmen zulässig 

Die Bereiche sind alle mit 2 ausreichend großen, aneinander geschobenen Tischen, die durch eine Plexiglasscheibe getrennt sind, ausgestattet. 

Pro Bewohner ist im Haus täglich ein Besuch mit maximal 2 Besuchern erlaubt. Sollten mehr Besucher gleichzeitig kommen wollen, muss das bei der Terminvergabe gesagt werden. In diesem Fall kann ein „Fenstertermin“ vereinbart werden. 

Für Besucher ist ausschließlich der Haupteingang zu benutzen.  

Die Besuche müssen beim Sozialdienst angemeldet werden – vorzugsweise telefonisch. 

Besuchszeiten sind täglich von  9 – 11 Uhr und von 14:30 – 17:00 Uhr.  

Ein Besuchstermin wird in der Regel für eine halbe Stunde vereinbart. Längere Termine sind nach Absprache grundsätzlich möglich. 

Die Besucher*innen bestätigen mit ihrer Unterschrift, dass die Hygiene- und 

Verhaltensmaßnahmen während des Aufenthaltes in der Einrichtung strikt eingehalten und dass die Hinweise des Einrichtungspersonals bzgl. der Besuchsregelungen befolgt werden. Weiterhin bestätigen sie, dass sie in den letzten 14 Tagen keinen bewussten Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person hatten und/oder dass sie keine der typischen Symptome einer Covid19-Infektion aufweisen. 

Besucher*innen mit respiratorischen Symptomen jeglicher Schwere oder fieberhaften Erkrankungen dürfen die Einrichtung in keinem Fall betreten. Dazu zählen auch akute Störungen des Geruchs-/Geschmackssinns oder Erbrechen und Durchfall.  

Desinfektionsmittel sind in den Besucherräumen platziert. Die Besucher*innen werden gebeten nach jedem Besuch Stühle und Tische zu desinfizieren. In regelmäßigen Abständen (mindestens 2 mal am Tag), wird die Desinfektion zusätzlich durch unser Personal vorgenommen. 

Mülleimer mit Deckel zur Entsorgung von Einmalartikeln werden aufgestellt. 

Bei Nichteinhaltung der Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen werden die Besucher*innen zunächst an die Besuchsregeln erinnert; werden die Regeln weiterhin nicht eingehalten, kann die Besuchsperson der Einrichtung verwiesen und ein zeitlich begrenztes Besuchsverbot für diese Person ausgesprochen werden. 

Mitgebrachte Geschenke werden vor Übergabe an die Bewohner*innen von einer Betreuungskraft desinfiziert. Mitgebrachte Geschenke in Form von Essen oder Trinken kann der Bewohner während des Besuchs zu sich nehmen. Der Besucher hat allerdings darauf zu achten, dass der Besuchsraum sauber verlassen wird. 

Die Besucher*innen sollten während ihres Besuches in der Einrichtung auf Essen und Trinken verzichten. 

Während ihres Aufenthalts im Haus haben die Besucher*innen einen Mund-NasenSchutz zu tragen. Zu diesem Zweck ist persönlicher Mund-Nasen-Schutz bzw. Mund- Nasen-Bedeckung mitzubringen.  

Bewohnerinnen und Bewohner sollten während der Besuchszeit ebenfalls einen Mund-Nasen-Schutz tragen, soweit es der Gesundheitszustand zulässt bzw. dies toleriert wird. 

Um den größtmöglichen Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten, werden die Besucher*innen möglichst durch Einrichtungspersonal zum Besucherbereich bzw. zum Ausgang begleitet. 

Die Besuchsregelung wird entsprechend des Infektionsgeschehens hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit der Einschränkung regelmäßig geprüft.  

 

Anlage: Informationsblatt für Besucher*innen