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Ostern zu Coronazeiten im ESH


 

„Ach- Sieh mal, wer uns besuchen kommt!“ So hörte man die Bewohner*innen des Elias-Schrenk-Hauses untereinander als am Ostersonntag der Osterhase zu Besuch kam. In diesem Jahr war es ihm besonders wichtig persönlich vorbei zu sehen. (Da der Osterhase hausintern und mit Mundschutz versehen war, war dies trotz CoronaVerordnung auch kein Problem). 

Dieses Osterfest war für viele Bewohner*innen aufgrund des bestehendes Besuchsverbotes und der weitesgehenden Ausgangssperre ein sehr ungewöhnliches und herausforderndes Fest.
Aber nicht nur der Osterhase trug trotz allem zu einem gelungenen Osterfest bei. Nach einem sehr schönen Gottesdienst, der aus der Auferstehungskirche übertragen wurde, bekamen die Bewohner*innen noch einen musikalischen Frühschoppen mit Pfarrer Kohler vor dem Haus dargeboten. Durch die offenen Fenster wurde von den Bewohner*innen Applaus gespendet. Im Laufe des Tages bekam der Osterhase noch Unterstützung von zwei Häschen, die von einer Ehrenamtlichen in einem Laufgitter vor das Haus gestellt wurden. Nach und nach schauten die Bewohner*innen bei den beiden vorbei und erfreuten sich an den munteren Tieren.
Eine Vielzahl von Ostergrüßen erreichten die Bewohner*innen in Form von Karten, Briefen, Blumen, Gebackenem und Gebastelten. Das Elias-Schrenk-Haus bedankt sich bei allen, die auf diesem Weg an die Bewohner*innen gedacht haben. Die Worte eines Bewohners beim Lesen einer Karte fassen den Dank zusammen: „Hört Ihr Leute, wir sind nicht vergessen! Ich freue mich so!“
Natürlich wurden die Bewohner*innen auch nicht vergessen von ihren Angehörigen, die in großer Zahl anriefen oder das Angebot des „Fensterl“ in Anspruch nahmen. Bei diesem Angebot wird es einem Bewohner ermöglicht von einem Fenster im Erdgeschoss seinen Angehörigen persönlich zu begrüßen. Trotz vorgeschriebenem Abstand ist es für Bewohner und Angehörige wertvolle gemeinsame Zeit und Begegnung. Sicherlich ist bei allen der Wunsch nach einem normalen Alltag und Miteinander groß, aber gemeinsam versucht man aus der Zeit das Beste zu machen.