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Unser Jahr am ESH - Jahresbrief der Einrichtungsleitung


Das Jahr ist schon weit fortgeschritten und wieder war es ein erlebnisreiches Jahr für das Elias-Schrenk-Haus und die dazugehörige Christliche Sozialstation.

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Elias-Schrenk-Hauses,

 

das Jahr ist schon weit fortgeschritten und wieder war es ein erlebnisreiches Jahr für das Elias-Schrenk-Haus und die dazugehörige Christliche Sozialstation.

 

Das Coronavirus hat uns dankenswerterweise weitgehend verschont. Lediglich die Umsetzung der immer wieder neuen Vorschriften zu dem Thema beschäftigt uns fast täglich.

 

Erfreulich war die zeit- und kostengenaue Fertigstellung unseres Neubaus Ende Mai. Dieses Ereignis haben wir mit einem Festakt in der Auferstehungskirche und einem „Tag der offenen Tür“ fröhlich gefeiert. Bewohner:innen, Tagespflegegäste und Mitarbeitende fühlen sich im Neubau inzwischen sehr wohl und genießen die hellen, großzügigen Räumlichkeiten. Unser neues „Wohngruppenkonzept“ kommt bei den Senioren gut an. Eine Alltagsbegleiterin ist den ganzen Tag im Aufenthaltsbereich mit Wohnküche anwesend. Sie kümmert sich um die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner:innen rund um die Mahlzeiten, richtet diese appetitlich her und kümmert sich darum, dass alle das bekommen, was sie möchten.

 

Mitte August hat mit dem Gebäudeflügel entlang der Brückenstraße der erste Bauabschnitt von Sanierung und Umbau unseres Altbaus begonnen. Der gesamte Altbau bekommt eine neue Holzfassade und eine PV-Anlage auf das Dach. Böden, Decken und elektrische Leitungen werden erneuert, die Nasszellen grundlegend saniert. Das Inventar wird erneuert. Der Begegnungsbereich im EG wird modernisiert. Außerdem muss die Küche erweitert werden. Durch die kontinuierliche Erhöhung des Angebotsspektrums der Küche in den vergangenen Jahren (Schüleressen, Essen auf Rädern, Konditorei) platzt diese aus allen Nähten. Die Verwaltung wird in das 4. OG verlegt, wo zudem 2 seniorengerechte Wohnungen entstehen sollen.

 

Das gesamte Investitionsvolumen für Alt- und Neubau liegt bei 24 Mio Euro. Diese Summe fordert uns extrem heraus und ist nur mit einer konsequenten Belegungs-, Personal- und Kostensteuerung leistbar, wobei zahlreiche Faktoren die Möglichkeiten der Steuerung einschränken.

 

Die Investitionen sind notwendig, um zukunftsfähig zu bleiben. Moderne Pflege- und Betreuungskonzepte, Nutzung der Möglichkeiten der Digitalisierung, die Einhaltung höchster energetischer Standards – all das ist ein absolutes Muss, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein.

 

Das Elias-Schrenk-Haus engagiert sich zudem federführend beim Projekt „Quartier Nordstadt“. Ziel des Projekts ist eine noch bessere Einbindung unserer Bewohner:innen in das soziale Miteinander in der Tuttlinger Nordstadt. Erreicht werden soll dies mit weiteren Kooperationen mit Kirche, Schule, Kindergärten, Mutpol und den Bürgern in der Nachbarschaft. Gemeinsame Veranstaltungen, Aktionen und Begegnungen sollen das Miteinander zum Wohl unserer Bewohner:innen fördern.

 

Mit großer Motivation und Freude arbeiten wir an all unseren Projekten, jedoch auch immer mit der Frage im Hinterkopf, wie all das zu finanzieren ist. Selbstverständlich steht die Finanzierung der Baumaßnahmen. Manches Wünschenswerte kann jedoch nicht umgesetzt werden, weil es den finanziellen Rahmen sprengen würde. So geht es uns im Prinzip bei allen Projekten. So wäre beispielsweise auch die Stelle eines „Quartiersmanagers“ eine tolle Sache. Diese Person könnte sich intensiv um die Vernetzung und gemeinsame Aktivitäten in der Tuttlinger Nordstadt kümmern. Mit unserem bestehenden Personal ist dies nur in begrenzterem Rahmen möglich.

 

Sollten Sie uns durch Ihre Spende zu mehr finanziellem Spielraum verhelfen möchten, wäre ich Ihnen zutiefst dankbar. Als gemeinnütziger Träger können wir Ihnen eine Spendenbescheinigung auf Wunsch oder automatisch bei Beträgen über 300 Euro ausstellen.

 

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich eine gesegnete Zeit und

grüße Sie herzlich im Namen des Evang. Vereins für Altenhilfe

Karen Winterhalter
Vorständin