Moderne Pflege in energetischem Neubau

Mehrere hundert Besucher am Tag der offenen Tür des Elias-Schrenk-Hauses.  

Mehrere hundert Besucher haben am Wochenende bei Sonnenschein das neue Nebengebäude des Elias-Schrenk-Hauses besichtigt. Karen Winterhalter dankte allen Beteiligten für den reibungslosen Ablauf.

 

Zukunftsweisende Pflege

 „Wir haben aus der ursprünglichen Not, bauen und investieren zu müssen, eine Tugend gemacht und in eine zukunftsweisende Lösung für die uns anvertrauten Menschen investiert“, sagte Karen Winterhalter bei der Einweihungsfeier. „In diesem Sinne sind wir dankbar für die gesetzlichen Vorgaben, weil aus Ihnen wirklich sehr Gutes entstanden ist und weiter Gutes entstehen wird – dann in unserem bevorstehenden 2. Bauabschnitt.“

Baukosten eingehalten

Besonders hob sie hervor, dass Baukosten eingehalten, ja sogar sinnvolle Einsparvorschläge bei vergleichbarer Qualität gemacht wurden, die man auch realisiert habe. Ebenso beeindruckte sie die Einhaltung der zeitlichen Vorgabe angesichts der aktuellen Herausforderungen in der Baubranche.

 „Wir haben aus der ursprünglichen Not, bauen und investieren zu müssen, eine Tugend gemacht und in eine zukunftsweisende Lösung für die uns anvertrauten Menschen investiert“, sagte sie mit Blick auf die Umsetzung des neuen Wohngruppenkonzepts, bei welcher das Wohnen im Vordergrund steht. 

 

 

 

ESH zeigt neue Wege für Pflegeheime auf

Landrat Stefan Bär bezeichnete das Gebäude einen „bedeutenden Meilenstein in der Geschichte des Elias-Schrenk-Hauses“. Besonders lobenswert sei, dass das Elias-Schrenk-Haus mit der Neukonzeption neue Wege in der Pflege beschreite und den veränderten Bedarf sowie dem Wandel der Zeit in der Pflege Rechnung trage. „Bereits seit geraumer Zeit sind Sie dabei, sich konzeptionell neu aufzustellen. Damit gehen Sie als einer der großen renommierten Träger im Landkreis Tuttlingen voran und zeigen neue Wege auf, wie sich Pflegeheime für die Zukunft aufstellen können.“

 

Ganzheitliches, integriertes Pflegekonzept

„Eine traditionsreiche Einrichtung in Tuttlingen hat am gewohnten Standort - mitten im Herzen dieser Stadt – großzügig investiert und so den Sprung in ein neues Zeitalter gewagt“, knüpfte der erste Bürgermeister Emil Buschle an. „Man könnte insofern deshalb heute in diesem Zusammenhang auch von einer Zeitenwende sprechen. Eine Einrichtung, die seit fast 50 Jahren fester und wertvoller Bestandteil der Pflegelandschaft in unserer Stadt ist, macht sich fit für die Zukunft - sowohl mit Blick auf die Standards in der Pflege, stationär, aber auch ambulant, wenn ich an die Christliche Sozialstation oder die Integration der Nachbarschaftshilfe denke. Das kann sich wahrlich sehen lassen und es spricht für ein ganzheitliches, integriertes Konzept in Sachen Pflege. Das ist das eine. Das andere ist die Architektur, der Städtebau und dabei auch die Erfüllung hochwertiger energetischer Standards. Insofern ist das ESH auch hier der Zeit voraus und Vorreiter, wenn es um die Umsetzung der Klimaziele geht.“

 

Heimische Handwerker und natürliches Bauen

Architekt Koczor von KTL, Rottweil, erklärte, dass beim Bau viel heimisches Holz verarbeitet wurde. Die Zimmer selbst seien groß. Wichtig sei allen Tageslichts in den Badezimmern gewesen, was über ein Oberlicht realisiert wurde.

Regionaldirektor Dannecker, Fa. Züblin, erklärte, dass am Bau praktisch ausschließlich Handwerker aus dem Landkreis gearbeitet hätten.

Die offizielle Einweihungsfeier wurde von Gitarrenschülern von Benjamin Skolny, Städtische Musikschule, umrahmt.

 

Pfarrer Matthias Kohler von der Evangelischen Auferstehungskirche und Gemeinschaftsprediger Schrott von der Altpietistischen Gemeinschaft weihten das Gebäude vor der ersten Begehung feierlich ein.

 

Großer Andrang beim Tag der offenen Tür

 

Beim Tag der offenen Tür am Nachmittag nutzten mehrere hundert Besucher die Gelegenheit, das moderne Gebäude von innen zu erkunden. Das ESH-Team, der Förderverein und zahlreiche Ehrenamtliche sorgten für Spiel und Spaß das leibliche Wohl.

 

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